Neues Filzprojekt – das etwas andere Rehlein :)

Mahlzeit ihr Herzis 🙂

 

Momentan versuche ich ja, wieder öfter hier zu sein – bisher klappts ja ganz gut 🙂

 

Einige haben es ja schon auf Instagram gesehen aber heute möchte ich euch mal mein neuestes Filzprojekt zeigen. 

 

Man sieht ja im Netz ständig so zuckersüße Sachen und die geistige „to do List“ ist gefühlte 4 Meter lang 🙂 Nach dem Hasen und der Maus war diesmal der Plan, ein Reh zu filzen. 

Leider gings schon so los, dass ich eben nicht das typische „Rehbraun“ für mein Projekt bekommen habe.. Warten wollte ich aber trotzdem nicht (kennt ihr ja 😛 ) – und drum wurde aus dem Tierchen schon mal von vornherein gleich gar kein typisches Reh 🙂 Aber dazu später mehr… 

 

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Ich hab angefangen, den Kopf zu filzen und fand ihn nach einiger Zeit wirklich schon ziemlich gut 🙂

Vielleicht schon ein bisschen zu pummelig – aber doch gut 🙂

 

Anschließend habe ich aus Draht und Pfeifenputzern das grobe Gestell für den Körper geformt. 

Als ich dann aber angefangen habe, die Wolle drum herum zu filzen habe ich ziemlich schnell festgestellt, dass der Kopf im Verhältnis zum Körper einfach viiiiiiel zu groß geraten ist 😀 

 

Da ich aber keinen neuen Kopf machen wollte bzw. nicht nochmal mit dem Körper anfangen wollte, habe ich sozusagen „Muskelaufbau“ betrieben. 

 

Mein anfangs als Rehlein gedachtes Tierchen, welches notgedrungen die Farbe eines Rentiers hat, hatte plötzlich den Körperbau eines Shetlandponys 😀 Uff… 

 

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Aber auch davon hab ich mich nicht abhalten lassen mein Projekt zu Ende zu führen.

 

Ich war jetzt schon so weit und langsam aber sicher entwickelte das kleine Bündel Wolle einen totalen Niedlichkeitsfaktor 🙂

Ständig waren da diese Kopfäuglein, die einen vom Tisch aus angeblinzelt haben <3

 

Das Rehlein bekam dunkle Hufe… Einen weißen Bauch… Ein kleines Schwänzchen und weiße Bambitupfen 🙂 

 

Wobei ich zu dem Schwänzchen auch sagen muss – ich glaub so typisch Rehlein ist das nun auch nicht 🙂

 

Wir haben nun also ein Rentier-Rehlein mit Ponystatur, und Hasenschwänzchen… 😀 

 

Es war dann irgendwann an der Zeit, den Kopf mit dem Körper zu verbinden – der vorbereitete Draht war ja mit dem Körpergestell schon verbunden. 🙂

 

 

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Ich habe also den Draht etwas gekürzt, den Kopf aufgesetzt, Wolle gewickelt und tapfer weitergefilzt…

 

Und als der kleine Kerl dann fertig war, musste ich festellen, dass das arme Ding zu allem Überfluss auch noch einen viel zu langen Hals hat 😀

 

Also mal ehrlich.. Wer hat denn schon mal ein Shetlandponyrentierrehlein mit Giraffenhals gesehen? 😀 Sowas gibts auch nur in der Sonnenscheinwerkstatt *lach*

 

Weils dann auch schon egal war, ob noch ein tierisches Merkmal mehr mit einfließt hat er ein Geweih aus Birkenreisig bekommen, welches ich mit einem Tupfen Kleber befestigt habe 🙂 

 

Man könnte also sagen, ich hab noch etwas „Hirsch“ mit reingezüchtet 😛

 

Dem Ausbau des Niedlichkeitsfaktors wegen, hat das süße Ding gleich mal noch ein rosa Schleifchen bekommen – muss ja schließlich zum Rest passen. 

 

Und fertig war er <3 

 

Ihr seht – wenns mal schnell gehen muss, macht man nicht fünf einzelne Tiere sondern einfach aus fünf Tierchen eins 😀

 

Und da wir hier in Bayern sind, wo es schließlich auch die Wolperdinger gibt, passts unterm Strich doch wirklich perfekt zu mir <3

 

 

Herzliche Grüße

Eure Xani

 

 

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